Deutsches Kaiserreich |
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Auf dieser Seite möchten wir Ihnen Goldmünzen aus dem Kaisserreich vorstellen. Hier abgebildet ist eine 10 Mark Goldmünze Deutsches Reich. Auf der Frontseite ist Wilhelm - Deutscher Kaiser und König von Preussen zu sehen (Prägestätte B). Der Nennwert beträgt 10 Mark. Das Deutsche Kaiserreich wurde am 18. Januar 1871 gegründet, nachdem man im Deutsch-Französischen Krieg den Sieg davongetragen hatte. Dabei handelte es sich aber noch um einen Nationalstaat, der auf der kleindeutschen Grundlage von den Hohenzollern regiert wurde. Das Kaiserreich erstreckte sich von Dänemark im Norden über Russland und Ungarn im Osten bis hin zu der Schweiz im Süden und Frankreich im Westen. Weitere Länder, die an das damalige Kaiserreich angrenzten, waren Luxemburg, Belgien und die Niederlande. Hierbei betrug die Grenzlänge des Gesamten Deutschen Reiches 5.422 Kilometer. Da Deutschland nun ein vereintes Reich unter der Führung eines Monarchen war, war es unabdingbar, das es Symbole für das Reich gab, die die Zusammengehörigkeit der Bevölkerung zeigte. Zu diesen Symbolen gehörte unter anderem die Nationalhymne, eine Nationalflagge, eine einheitliche Uniform für die Armee und andere staatliche Ämter und natürlich eine gleichartige Währung. Diese Währung bestand aus Münzen, die auf der einen Seite meist den Kopf des derzeitigen Kaisers und auf der anderen Seite den Deutschen Adler zeigten. Die einheitliche Währung hatte auch Auswirkungen auf die Bevölkerung, die Wirtschaft und die Gesellschaft, sodass in der Zeit des Kaiserreiches fundamentale Veränderungen in diesen Bereichen stattfanden. Ein Merkmal dieser Veränderungen war das enorme Wachstum der deutschen Bevölkerung, die von rund 41 Millionen auf 65 Millionen Bürger angestiegen ist. Auch die Wohnorte der Bevölkerung veränderten sich mit Einführung des Kaiserreichs und all seinen Neuerungen. Wo zu erst noch 64 Prozent der Menschen auf dem Land gelebt hatten, zogen bis 1890 immer mehr Menschen in die Großstädte um besser Arbeit und Verdienstmöglichkeiten zu finden. Dieser Wandel war nur möglich, weil das Bankwesen und somit die Wirtschaft einen Aufschwung verzeichnete, wodurch viele Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt werden konnten. Dadurch wurde wiederum die Industrie angekurbelt, was dazu führte das Deutschland von einem agrarisch geprägten Land zu einem Industriestaat wurde All diese Veränderungen wurden erst durch das neue Kaiserreich Deutschland und der vereinten Wirtschaft möglich.
Aber mit Fortschreiten der wirtschaftlichen Entwicklung wurde der Silbergehalt in den Münzen immer Reiner. Die Münzen wurden dabei in verschiedenen Bundesländern geprägt. Dies hatte den Grund das in Deutschland zu dieser Zeit 18 verschiedene Postverwaltungen gab, die alle das Recht hatten Münzen herzustellen. Zu den bekanntesten Münzprägeorten und Bundesländern gehört dabei: Eisenach, Nassau, Sachsen-Meinigen, Lichtenstein, Sachsen-Coburg-Gotha, Weimar, Bremen, Hamburg und Lübeck. |
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| Feingehalt: 900/1000 | Mehrwertsteuer: 0 % | ||




















